Grüne Politik konkret: Ökologisch konsequent, sozial solidarisch, wirtschaftlich innovativ.

 

Die GRÜNEN wollen, dass die Wirtschaft und die Gesellschaft verantwortungsvoll mit den nicht erneuerbaren Ressourcen, der Energie und der Natur umgehen. Nachhaltigkeit heisst für uns auch soziale Gerechtigkeit und ein Recht auf eine gesicherte Existenz. Es gilt, die Lebensqualität aller Zürcherinnen und Zürchern zu verbessern.

 

Die Natur ist eine Katastrophe!?

 

So könnte man angesichts der Überschwemmungen in der Schweiz zumindest meinen. Der letzte Sommer hat wieder einmal gezeigt: Eine intakte Natur ist unumgänglich für die Gesellschaft und für eine funktionierende Wirtschaft. Diese schlichte Wahrheit ist in den letzten Jahren völlig ausser Acht geraten. Nur wir GRÜNEN erinnern konsequent daran, dass wir nur eine Welt haben, und dass wir den natürlichen Lebensgrundlagen mehr Sorge tragen müssen. Denn eine gesunde Umwelt ist unser stärkstes Plus!

 

Mehr Vernunft in der Verkehrspolitik

 

Zürich ertrinkt im Autoverkehr. Die bisherige Politik, Staus mit noch mehr Strassen zu verhindern, hat komplett versagt. Wer Strassen sät, wird Verkehr ernten - diese Wahrheit ist allen bekannt, ausser der Stadtregierung. Sie hält an Expressstrassen-Konzepten aus den 60er-Jahren fest und will Zürich mit einem Stadttunnel «entlasten». - Wir GRÜNEN dagegen wollen endlich eine vernünftige Verkehrspolitik mit weniger Autos auf den städtischen Strassen, und einem Ausbau beim öffentlichen Verkehr sowie beim Velo- und Fussverkehr. Wir fordern ein Ende des Strassen- und Tunnelbaus in Zürich! Die Wohngebiete sind konsequent zu beruhigen, und es ist sicherzustellen, dass die Eröffnung des Üetlibergtunnels nicht zu noch mehr Verkehr in der Stadt führt. Wir GRÜNEN werden uns weiterhin dafür einsetzen, dass das Ziel einer menschengerechten, intelligenten und umweltschonenden Mobilität erreicht wird.

 

Mehr Gesundheit für die Bevölkerung

 

Es ist ein Skandal: Seit Jahren lebt die Bevölkerung von Zürich in einem gesetzeswidrigen Zustand. Die Grenzwerte bei Luftschadstoffen und Lärm werden laufend überschritten. Beim Feinstaub ist die Situation besonders dramatisch: Obwohl man mittlerweile weiss, dass dieser extrem gefährlich ist, dulden die Behörden Grenzwertüberschreitungen in der ganzen Stadt! Auch bei Gefahren, deren Ausmass noch nicht abschätzbar ist, unternehmen die Behörden nicht genug zum Schutz der Bevölkerung: Die Strahlung von Mobilfunkantennen wird nicht minimiert, obwohl Zürich bereits heute das dichteste Netz der Schweiz besitzt und sich immer mehr Menschen über Beschwerden beklagen. Um die Gesundheit der Menschen zu schützen, fordern wir GRÜNEN einen Baustopp für Mobilfunkantennen sowie strenge Kontrollen von bestehenden Anlagen. Denn die Vorsorgepflicht geht vor.

 

Ausgrenzen gilt nicht!

 

In einer Grosstadt wie Zürich leben ganz unterschiedliche Menschen mit unterschiedlichen Ansprüchen. Sie alle haben ein Existenzrecht, nicht nur Angepasste und Unauffällige. Sie alle bringen Leben in diese Stadt - dazu braucht es eine tolerante und liberale Haltung. Wir wehren uns daher gegen Ausgrenzung und Vertreibung im öffentlichen Raum. Insbesondere die Wegweisung «störender» Mitmenschen ist eines Rechtsstaates unwürdig. Kein Mensch ist illegal! Und wer in unserer Stadt wohnt und Steuern zahlt, soll auch mitbestimmen können. Deshalb fordern wir das kommunale Wahl- und Stimmrecht für alle und faire Einbürgerungsverfahren.

 

Leben statt Profit!

 

Grüne Politik setzt sich ein für mehr Lebensqualität. Das bedeutet, dass wir auch an die Bedürfnisse der künftigen Generationen denken müssen, und es bedeutet die Verwirklichung von Chancengleichheit innerhalb unserer heutigen Gesellschaft. Kurzfristiges Profitdenken lehnen wir, im Einklang mit verantwortungsbewussten Wirtschaftsleuten, ab. Wir sind für Vielfalt auch in der Wirtschaft: Kleine und mittlere Unternehmen sind das Rückgrat unserer Ökonomie, sie sind zu fördern. Darum engagieren wir uns für mehr Quartierläden und weniger Einkaufszentren.

 

Neue Ideen für den sozialen Zusammenhalt

 

Es mag sein, dass Zürich im internationalen Vergleich eine hohe Lebensqualität aufweist - aber nicht für alle Menschen! Die Jungenderwerbslosigkeit steigt weiter an, auch leben immer mehr Kinder und Erwachsene in Armut. Das sind Bedrohungen nicht nur in finanzieller, sondern vor allem in sozialer Hinsicht. - Dagegen kämpfen wir GRÜNEN an, zusammen mit unserer Stadträtin Monika Stocker. Sie steht für eine Sozialpolitik, die den Menschen Perspektiven eröffnet und auch den Ärmeren eine gesicherte Existenz ermöglicht. Sie setzt auf neue Ideen bei der Bekämpfung der Arbeitslosigkeit, wie etwa Teillohnstellen für Langzeitarbeitslose oder Anreize für zusätzliche Lehrstellen. Neue Impulse brachte auch unsere erfolgreiche Initiative Kinderbetreuung konkret, welchen den Familien Entlastung und mehr Lebensqualität bringt. Hier gilt es, bezahlbare Angebote bei der Betreuung von Klein- und Schulkindern zu schaffen, damit Kinder gross ziehen kein Armutsrisiko mehr darstellt.

 

In die Menschen investieren, nicht in Bürotürme

 

In der Stadt Zürich wird gebaut; ganze Stadtteile werden aus dem Boden gestampft. Eines geht dabei vergessen: Wo sollen die Menschen leben, die in diesen Neubauten arbeiten? Es fehlen günstige, familien- und altersgerechte Wohnungen, es fehlt das Kleingewerbe, und es fehlen Freiräume für Kinder und Jugendliche. - Wir GRÜNEN haben eine andere Vorstellung von Stadtentwicklung. Wir wollen eine lebendige und vielfältige Stadt, die nicht der Logik der Rendite folgt und vorab in Bürohäuser und teure Wohnungen investiert. Wir wollen in die Menschen investieren, welche die Stadt beleben und sie zum Leben bringen. Wir fordern unkommerzielle Freiräume, die vielfältig nutzbar sind, und wir wollen auch eine stärkere Beteiligung der Bevölkerung in Planungsfragen. Damit sich die Stadt so entwickelt, dass den Bedürfnissen aller BewohnerInnen Rechnung getragen wird.