Risiko Mobilfunk

 

Der Mobilfunk hat sich in den letzten Jahren fast explosionsartig verbreitet. Über gesundheitliche Auswirkungen aber - vor allem mögliche Langzeitschäden - weiss man noch viel zu wenig. Besorgte Wissenschafterinnen und Wissenschafter sowie Ärztinnen und Ärzte mahnen zur Vorsicht.

 


Über 450 Mobilfunkantennen gibt es in der Stadt Zürich inzwischen und laufend werden weitere in Betrieb genommen. Dabei müssen die Telekomfirmen nicht einmal den Nachweis erbringen, dass diese wirklich in der bewilligten Leistung benötigt werden. Auch fehlen wirksame Nachkontrollen, ob die Grenzwerte eingehalten werden.

 

Wer in der Stadt Zürich wohnt, dem strahlt mit einiger Wahrscheinlichkeit eine Mobilfunkantenne Tag und Nacht in die gute Stube oder sogar ins Schlafzimmer. Viele Menschen setzen sich zudem, ohne es zu wissen, mit einem Schnurlostelefon (DECT) noch einen kleinen Dauersender in die Wohnung.

 

Vorsorge und Aufklärung sind dringend nötig, aber die städtischen Behörden begnügen sich damit, die vom Bund festgelegten Verfahren zu vollziehen. Doch Beispiele aus dem In- und Ausland zeigen, dass ein emissionsarmer Mobilfunk möglich ist. Eine bessere Verteilung von Antennen und der Einsatz von Mikrozellen mit geringer Leistung können zu einer Reduktion der Strahlenbelastung beitragen.

 

Der Leitfaden Antennenprojekte fasst die gesetzlichen Grundlagen und die zur Verfügung stehenden Rechtsmittel in der Stadt Zürich zusammen. Er kann hier als PDF heruntergeladen werden.