Wir setzen folgende Schwerpunkte:
Veloverkehr: Das neue Verkehrsregime verspricht eine Entlastung der engen Altstadtgassen vom Autoverkehr. Absurd ist jedoch, dass der Langsamverkehr gleichermassen restriktiv behandelt wird und die ganze Altstadt ab 12 Uhr auch für den Veloverkehr gänzlich gesperrt ist. Es braucht beidseits der Limmat Verbindungen, wo man sich (auch als Nicht-Anwohner) mit dem Velo legal bewegen darf. Der Rennweg beispielsweise soll legal mit dem Velo befahren werden können.
Autofreie Lebensräume: Der Münsterhof und der Zähringerplatz sollen dem Quartier zugute kommen. Die Parkplätze sind rasch aufzuheben - unabhängig davon, ob ein privates Parkhausprojekt beim Opernhaus zustande kommt oder nicht.
Lärm: Die Altstadt ist als Treffpunkt Tag und Nacht beliebt. Dies soll auch so sein, allerdings muss stärker auf die Einhaltung der sehr liberalen Spielregeln geachtet werden. Laden-, Restaurant- und Clubbetreiber, haben dafür zu sorgen, dass ihre Gäste abends nicht übermässig Lärm verursachen und Müll hinterlassen. Wo die Selbstkontrolle des Gewerbes nicht funktioniert, müssen Stadtverwaltung und Polizei einschreiten und wenn nötig Ausnahmebewilligungen und Patenterteilungen aufheben.
Nein zu See- und Stadttunnel: Die Stadt erträgt kein zusätzliches Verkehrsaufkommen. Deshalb: keine Autobahn durch die Stadt, keine Autobahnanschlüsse in der Stadt!
Schule: Das neue Volksschulgesetzt setzt auf eine breite Integration. Diese positive Stossrichtung darf nicht als versteckte Sparmassnahme missbraucht werden, sondern es ist darauf zu achten, dass genügend Geldmittel vorhanden sind, um eine seriöse Umsetzung zu gewährleisten.
Bei der Integration möglichst aller SchülerInnen in eine Regelklasse, neuen Projekten (z.B. Grundstufe) oder der Einführung von Schulleitungen sind genügend Stellenprozente zu sichern. Die Kompetenzen der Schulleitungen sollen nicht nur in der Verwaltungsarbeit liegen sondern in Richtung wirklicher Leitung konkretisiert werden. Die Inhalte der Förderangebote sind genau zu definieren, Klassengrössen dürfen nicht überstrapaziert werden. Vorhandene Ressourcen sind optimal zu nutzen, also: Schülerpartizipation und Elternbeteiligung ernsthaft umsetzen und die Zusammenarbeit aller Beteiligten im Sinne einer optimalen Förderung der SchülerInnen stärken. Das Stimmvolk hat dem Ausbau der Kinderbetreuung deutlich zugestimmt, dieser Entscheid muss umgesetzt werden.