Unsere Gemeinderätinnen im Kreis 6/10
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Karin Meier-Bohrer, 48, Mutter zweier Jugendlicher, Schulsozialarbeiterin FH
„Fröhlich, unbeschwert und solidarisch aufeinander zuzugehen, das macht ein Quartier lebenswert.“
Als Wohngenossenschafterin weiss ich, wie wertvoll ein gut funktionierendes Netzwerk in der Nachbarschaft ist. Ich schätze und fördere ein gegenseitig unterstützendes Zusammenleben zwischen allen Generationen und jeder Herkunft.
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Kathy Steiner, 1963, 1 Tochter, Umweltnaturwissenschafterin ETH, Geschäftsführende Parteisekretärin
In der Quartierentwicklung braucht es die Mitbestimmung der Bevölkerung.
Unsere Lebensqualität kann nur erhalten werden, wenn die Umwelt intakt bleibt und wir uns wohl fühlen. Dazu braucht es weniger Verkehrsflächen, mehr Grünraum und einen Stadtrat, der die Bedürfnisse der Quartierbevölkerung ernst nimmt.
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Unsere Ziele für die nächste Legislaturperiode:
Zürichs Umwelt ist dauernd bedroht:
Unter dem Lärm und der Luftbelastung leiden Zehntausende EinwohnerInnen unserer Stadt. Die bauliche Entwicklung der Stadt darf nicht zu einer flächendeckenden zusätzlichen Verkehrsbelastung führen. Statt Strassen zu bauen sollen in den dicht besiedelten Gebieten neue Parks erstellt werden. Bestehendes Stadtgrün muss erhalten bleiben. Zürich braucht wieder einen wirksamen Baumschutz.
Zürichs Wirtschaft ist uns wichtig, sie strahlt weit über die Stadt- und Landesgrenzen hinweg. Die Konzentration unserer Wirtschaft auf Finanzdienstleistungen stellt jedoch ein erhebliches Risiko dar - wir wollen deshalb, dass KMU gefördert werden, und zwar vor allem aus Branchen, die ökologische Produkte und Dienstleistungen anbieten.
Zürichs Gesellschaft ist vielfältig wie es sich für eine Weltstadt gehört. Dies führt aber auch dazu, dass die Stadt viele Zentrumslasten tragen muss, die immer noch nicht gerecht abgegolten sind. Wir wehren uns gegen einen unwürdigen Wegweisungsartikel, weil wir der Meinung sind, dass alle das Recht haben, sich in der Stadt aufzuhalten. In den Quartieren ist die Bevölkerungsbeteiligung zu institutionalisieren. Zudem müssen griffige Massnahmen zur Bekämpfung der viel zu hohen Jugendarbeitslosigkeit eingeführt werden.

